In Hinblick auf die Thematik Gewaltprävention, Selbstbehauptung & Selbstverteidigung haben wir spezielle Konzepte erarbeitet, welche auf die jeweiligen Altersstufen von Schulklassen gerichtet sind:
StrongKids – soll den gewaltfreien Umgang mit Konflikten im Grundschulalltag fördern und spricht Kinder im Alter von 6-11 Jahren an. Dabei spielen folgende Themenbausteine eine gewichtige Rolle: Sport & Bewegungsspiele, Empathie, Kommunikation und Selbstbehauptung.

StrongGirls – spricht die Lebenswirklichkeit von Mädchen im Alter von 12-17 Jahren an und soll primär zu einer Stärkung des Selbstbewusstseins führen. Zu den Inhalten zählen folgende Aspekte: Selbstbehauptung (keine Kompromisse eingehen, Gefühle und Empfindungen bewusst wahrnehmen, Kommunikation schulen, Kommunikation in Konfliktsituationen trainieren), Selbstverteidigung (Notwehrrecht, Erlernen diverser Verteidigungstechniken, Festigen des zuvor Erlernten).
StrongTeens – richtet sich primär an Jugendliche im Alter von 12-17 Jahren, die entweder ein erhöhtes Aggressionspotential aufweisen oder aber auch sehr unsicher in ihrem Erscheinungsbild wirken. Wir bedienen uns hierbei der konfrontativen Pädagogik mit folgenden Elementen: Anti-Aggresivitätstraining, Coolness-Training. Ziel dabei ist die eigenen Impulse kontrollieren zu können und sich in der Wut zu verbalisieren. Teenager mit erhöhtem Aggressionspotenzial sollen dahingehend geleitet werden, ihre Ziele mit prosozialen Strategien zu erreichen. Dazu gehört auch, aggressive Impulse unter Kontrolle zu halten. Unsichere Jugendliche hingegen müssen lernen, sich Angriffen zu entziehen, sich um Hilfe zu bemühen, Ich-Stärke zu entwickeln und sich zu widersetzen.
Fördermaßnahmen: Jugendhilfe Sport – Die Erziehung durch Verfolgung sportlicher Werte – wie Ehrlichkeit, Respekt, Disziplin, Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Selbstbeherrschung, die durch Kampfsportarten wie z.B. Judo geprägt werden – und andererseits die Bedürfnisse der Jugend nach körperlichen Herausforderungen, passen zusammen und lassen sich nicht trennen. Im Training lernen sie, miteinander zu kämpfen, spüren wie sich körperliche Gewalt auswirkt. Forderung nach physischer wie auch moralischer Stärke erlaubt das Wesen des Kampfes zu erlernen, einander Respekt und Achtung zu erweisen und sich gegenseitig helfen, um ein Ziel schneller zu erreichen. Des Weiteren kann das gesamte breite Spektrum des Sports mit all seinen diversen Sportarten genutzt werden, um eben die oben genannten Werte den Jugendlichen zu vermitteln.
All diese Module lassen sich durchführen in Form von Schulprojekten, Workshops, Lehrgängen, AG´s etc.
