Judo bietet sich als Rehabilitationssport für bewegungsbeeinträchtigte und geistig/körperlich behinderte Kinder und Jugendliche an. Nach dem Vorbild von Dr. Med. Khosrow Amipour (3. Dan), einem Spezialisten in der Kinderheilkunde und Autor des Buches „Judo als Rehabilitationssport“, der seit über 30 Jahren auf diesem Gebiet mit Erfolg in Wolfsburg tätig ist, möchte ich in meiner Sportschule in Göttingen sein Werk verbreiten und fortführen.
Der Behindertensport wird hier als eine „bewegungstherapeutische Maßnahme verstanden, die mit geeigneten Mitteln des Sports gestörte körperliche, psychische und soziale Funktionen kompensiert, regeneriert, Sekundärschäden vorbeugt und gesundheitlich orientiertes Verhalten fördert. Diese Art der Sporttherapie bezieht besonders pädagogische, psychologische und soziotherapeutische Verfahren mit ein und versucht eine überdauernde Gesundheitskompetenz zu erreichen“.
Im Rahmen des Trainings wird des Weiteren besonderes Augenmerk auf die individuelle Förderung von Selbstvertrauen und Selbstbehauptung und somit einem positiv gesteigerten Selbstwertgefühl gelegt, als auch dem Erlernen von Verteidigungstechniken.
